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Hanns Schimansky
Tusche, Feder und Papier - 29. August bis 26. September 2026

 

Die Galerie ist bis zur Eröffnung der Ausstellung geschlossen.
Besuchstermine sind nach Vereinbarung möglich.


Eröffnung: Samstag, 29.8., 16-19 Uhr

“Was ich schaffe, soll gewollt offen und vage bleiben. Es soll den Betrachter auch vor Fragen stellen, deren Beantwortung nicht in jedem Fall möglich ist.“ (Hanns Schimansky)

Hanns Schimansky zeichnet jeden Tag. Auf dieser jahrzehntelangen Praxis beruht die Sicherheit seiner abstrakten Lineamente. In der aktuellen Einzelausstellung zeigen wir Tuschezeichnungen aus den letzten Jahren.

Schimansky gestaltet den Zeichnungsprozess für sich abwechslungsreich und spannend. Er verwendet unterschiedlichste Papiere, benutzt Tuschfeder, Bleistift oder Farbstift. Er bearbeitet das Papier, faltet es, bezeichnet Vorder-und Rückseite. Durch das Zusammenfalten transformiert er die Zeichnung in die dritte Dimension. Gerade dort tauchen unplanbare Linienkombinationen auf. So wird er zum ersten Betrachter, dem er Fragen stellen möchte, deren Beantwortung nicht in jedem Fall möglich ist.

Hanns Schimansky wurde 1949 in Bitterfeld geboren, er lebt und arbeitet in Berlin.
Seit 1997 ist er Mitglied der Akademie der Künste Berlin. Unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wurden im Juni 2026 Arbeiten von Schimansky und anderer Mitglieder der Akademie der Künste in der Ausstellung Freiraum Kunst im vor seiner Sanierung geräumten Schloss Bellevue gezeigt. Zeitgleich hat die Galerie Pankow eine Werkschau Schimanskys gezeigt und einen umfangreichen Katalog herausgegeben.

 
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